Technische Analyse SAP: Laufende Korrektur oder Trendwende?

Die SAP-Aktie konnte sich zwischen Maerz 2011 und April 2011 von rund 39,- Euro auf rund 46,- Euro verbessern und hierbei sogar ein neues, hoeheres Hoch ausbilden. Seit Ende April laeuft nun eine etwas tiefere Korrektur und wir erreichen wieder das 38,2% Retracement bei rund 41,25 Euro. Mein Handelssystem ist noch immer bullish, ich denke aber, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis das System auf neutral oder sogar bearish dreht. Ich erwarte im Augenblick Kurse in Richtung 50,0% Retracement und wuerde als Kursziel die 39,50 Euro annehmen.

Quelle: Analyse SAP

Neuer Artikel bei ChartTec.de

Bei ChartTec.de wurde gerade ein neuer, interessanter Artikel zum Thema Capital Asset Pricing Model (CAPM) veröffentlicht.

Aktien aus Schwellenländern weniger attraktiv

Aktien aus Schwellenländern waren in den letzten Monaten eine beliebte Anlagemöglichkeit. „Vor allem Aktien aus Schwellenländern wie Indien und Brasilien“ seien zu favorisieren, so Jürg Zeltner, CEO des Wealth Management der UBS.

Obwohl Schwellenländer-Aktien monatelang eine beliebte Anlagemöglichkeit waren, die verbreitet genutzt wurde, so nehmen seit den Unruhen in mehreren arabischen Ländern doch viele Anleger ihr Geld wieder aus Ländern heraus, die zwar Schwellenländer sind, mit der arabischen Welt jedoch nichts zu tun haben. Dies sei darauf zurückzuführen, dass viele Investoren zwar gerne in Schwellenländer investiert hätten, im Grunde aber gar nicht genug über diese wissen.

Besonders die sogenannten Next-Eleven-Staaten, Länder die als heimliche Wachstumskandidaten gelten, lagen in letzter Zeit mit ihren Papieren bei den Anlegern im Trend. Unter ihnen Mexiko, Ägypten oder die Türkei. Hier setzt leider folgendes Phänomen ein: wenn die Anleger nur auf eines dieser elf Länder negativ reagieren, müssen auch alle anderen darunter leiden.

Experten glauben jedoch, dass die Unruhen in der arabischen Welt kein alleiniger Auslöser dafür waren, dass das Geld aus den Aktienmärkten der Schwellenländer abgezogen wird. Vielmehr sei die Angst vor einer Inflation ausschlaggebend für diesen Prozess. Die Exporte der betroffenen Länder seien zurückgegangen . Desweiteren hätten steigende Lebensmittelpreise zur Preisinflation beigetragen.

Dies scheint unter anderem daran zu liegen, dass die Notenbank der USA seit der Finanzkrise massiv Geld in die Märkte gepumpt hat, was dazu führte, dass mittlerweile auch mit Rohstoffen und Nahrungsmitteln spekuliert wurde. Robert Halver von der Baader Bank kritisiert, dass Amerika die Inflationierung munter habe weiter laufen lassen, während man sich in anderen Ländern wie Brasilien, Indonesien, Indien und auch China mit dem Problem beschäftigt hätte und die Zinsen anhob. Da nun die Zinsen in den Schwellenländern aber vergleichsweise hoch waren, wirkte sich dies negativ auf ihre Aktienmärkte aus. Es führt dazu, dass die Anleger die niedrigen Zinsen der Industriestaaten nutzen, wo auch Konjunkturprogramme die Märkte wieder attraktiv machen.

Nichtsdestotrotz sieht die Lage auf den Märkten der Schwellenländer nicht ganz so übel aus wie beispielsweise 1997 während der Asienkrise, als durch den Verfall des thailändischen Bath eine Währungs- und Wirtschaftskrise zuerst Asien, dann Russland und schließlich die Länder Lateinamerikas bis kurz vor den Bankrott brachte. Dies sei heute nicht der Fall, da die Länder über Devisenreserven und eine bessere Struktur in den externen Schulden und ihrer fiskalischen Lage verfügen.

Autor: Bastian Weber

Grund zum Feiern bei der UBS: Die Schweizer Großbank kann sich über starke Quartalszahlen freuen. Vor allem aus den Schwellenländern kommen neue Gelder. Die UBS-Aktie stieg zeitweise um 6 Prozent.

Die Schweizer waren einer der großen Verlierer der Finanzkrise. Nach einem Steuerstreit mit den USA zogen enttäuschte und verängstigte Kunden nach der Krise Gelder in Milliardenhöhe ab. Doch es ist der Bank gelungen, ihr angekratztes Image abzuschütteln und das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen. Zwar steigerten die Schweizer den Konzerngewinn im Vergleich zum Vorquartal von 1,6 Milliarden auf 1,8 Milliarden Franken nur leicht und mussten verglichen mit dem Vorjahrsquartal (2,2 Milliarden Franken) sogar einen Verlust hinnehmen, doch Grund zur Freude hat man dennoch.

Erstmals seit der Finanzkrise kann man wieder einen Nettoneuzufluss an Kundengeldern verbuchen und sammelte zudem mehr Geld ein als in jedem Quartal seit 2007 – ein wichtiges Signal dafür, dass sich der von der Krise gebeutelte Gigant wieder erholt hat. Allein im Kerngeschäft des Wealth Management konnte man in den ersten drei Monaten des Jahres einen Nettoneugeldzufluss von rund elf Milliarden Franken vermelden, insgesamt waren es über 22 Mrd. Franken (17,4 Mrd. Euro) – dreimal so viel wie im Vorquartal. Vor allem aus asiatischen Schwellenländern und der Schweiz kam im ersten Quartal viel neues Geld.

Eine wichtige Entwicklung, denn mehr als 30 Prozent des Ergebnisses des Instituts hängen von der Vermögensverwaltung ab. Mit dem positiven Ergebnis übertraf das zweitgrößte Finanzinstitut der Schweiz nicht nur die Einschätzungen der Analysten – sie hatten lediglich mit knapp vier Milliarden Franken gerechnet – sondern überraschte auch Konzernchef Oswald Grübel positiv: „Ganz speziell freut mich die Zunahme der Nettoneugelder, was zeigt, dass uns die Kunden wieder ihr Vertrauen schenken“, betonte dieser am Dienstag nach der Veröffentlichung der Zahlen.

Nicht verwunderlich, dass nach Bekanntgabe der Quartalszahlen am Dienstagmorgen der Aktienkurs der UBS-Titel an der Börse in Zürich in die Höhe schoss. Bereits zu Handelsbeginn stand der Titel mit einem Plus von rund fünf Prozent bei 17,50 Franken, im Laufe des Tages legte die Aktie zeitweise um 6 Prozent zu und stand vormittags bei 17,58 Franken – damit liegt sie praktisch auf dem gleichen Niveau wie vor einem Jahr. Erste Analystenkommentare prognostizieren, dass die UBS auch in nächster Zukunft weiter zulegen soll.

Diesen Aufwärtstrend will man bei der UBS auch im zweiten Quartal weiter fortsetzen. Besonders im asiatisch-pazifischen Raum erwartet man 2011 einen großen Zuwachs: „Bereits 20 Prozent der von uns verwalteten Vermögen stammen aus dieser Region, und es ist unser Ziel, dort mehr als doppelt so schnell zu wachsen wie der Gesamtmarkt“, erklärt Jürg Zeltner, CEO des UBS Wealth Management.

Technische Analyse IBM: vor neuem Ausbruch?

IBM scheint vor einem neuen Ausbruch nach oben zu stehen! Nach dem deutlichen Ruecksetzer im Maerz konnten sich die Kurse ueber die vergangenen vier Wochen wieder deutlich erholen und wir stehen nur knapp unter dem Hoch von Anfang Maerz. Ich denke, dass die Bullen einen Anstieg bis zunaechst 170,- USD erzwingen koennen und anschliessend auch in die Region um die 175,- USD bis 180,- USD vorstossen. Das initiale Stop-Loss kann aktuell recht komfortabel bei 157,- USD gesetzt werden. Ich denke, dass IBM derzeit einen aussichtsreichen Kandidaten fuer eine Long-Position darstellt.

Quelle: Analyse IBM

Technische Analyse freenet.de: seit 12 Monaten seitwaerts!

Die freenet.de – Aktie bewegt sich im Augenblick natuerlich ueberhaupt nicht so wie gewuenscht! Zwar sehen wir eine sehr feste Unterstuetzung bei rund 7,30 EUR, die Seitwaertsbewegung, die uns nun bereits seit Mai 2010 begleitet, ist aber alles andere als erbaulich. Die Angriffe auf das 50,0% Retracement (im Oktober 2010 und im Februar 2011) wurden jeweils durch heftige Einbrueche bis 7,30 EUR bzw. 7,40 EUR gekontert. Auch wenn wir ueber die vergangenen vier Wochen eine deutliche Erholung sehen, ist freenet.de aus rein charttechnischer Sicht erst wieder interessant, wenn wir die 9,20 EUR ueberschreiten. Da ich den Empfehlungen von Michael Rupprecht und seiner Dividendenstrategie aber weiterhin blind vertraue, bleibt freenet.de selbstverstaendlich im Musterdepot.

Quelle: Analyse freenet.de

Technische Analyse Pfeiffer Vakuum: Spannende Zeiten!

Pfeiffer hat, so kann man sagen, sechs interessante Monate hinter sich. Stand die Aktie Anfang November noch bei rund 70,- EUR, stieg der Kurs innerhalb von zwei Wochen auf fast 90,- EUR an. Es folgte eine zweimonatige Seitwaertsbewegung bevor die Kurse auf fast 105,- EUR kletterten. Im Maerz folgte dann auf einen heftigen Ruecksetzer an das 38,2% Retracement ein ebenso schneller Anstieg an die 100-Euro-Marke. Und auch die aktuelle Woche startete gleich mit einem Paukenschlag und die Kurse liefen von knapp 98,- EUR an die 87,- EUR zurueck. Aktuell koennen sich dann die Kurse wieder auf 91,- EUR verbessern. Fuer mich sieht es so aus, als wuerde Pfeiffer Vakuum die 85,- EUR Marke nicht mehr unterschreiten und statt dessen erwarte ich einen erneuten Anstieg in Richtung 105,- Euro. Als unbedingtes Stop-Loss sollte man sich jedoch die 80-Euro-Linie merken. Sollten wir, wieder Erwartens, diese Linie unterschreiten, waere eine Einbruch in Richtung 65,- Euro die Folge.

Quelle: Analyse Pfeiffer Vakuum

Technische Analyse Deutsche Bank: Nichts genaues weiss man nicht…


Ich muss zugeben, dass wir bei der Aktie der Deutschen Bank relativ wenig einfaellt. Aktuell bewegen wir uns auf der sehr langen Ebene in einem Abwaertstrend, der durch die Hoechstkurse von April, August und Februar gekennzeichnet ist, auf der etwas kuerzeren Ebene koennte sich seit Oktober ein neuer Aufwaertstrend bilden, mit dem auch mein Kursziel vom Januar 2011 erreicht und deutlich ueberschritten wurde. Im Augenblick fehlen jedoch saemtliche Ansatzpunkte, um eine klare Empfehlung bei der Deutschen Bank auszusprechen.

Quelle: Analyse Deutsche Bank

Technische Analyse E.ON: Zu Unrecht gepruegelt?


E.ON wurde im Maerz unter die Unterstuetzung bei rund 21,- EUR gepruegelt und es sah so aus, als waere der Anstieg zwischen Oktober 2010 und Januar 2011 eine bear-flag im langfristige Abwaertstrend. Aber wie bei vielen anderen Aktien auch, setzte ueber die vergangenen beiden Wochen eine Aufwaertsbewegung ein, die die Aktie ueber die Unterstuetzung bei 21,- EUR zurueckbrachte. Ich vermute, dass die E.ON- Aktie sich in den kommenden Wochen an das 38,2% Retracement bei rund 23,50 EUR bewegt und wir dann vielleicht sogar die Chance auf eine Bodenbildung haben. Wer aktuell einen Kauf wagen will, sollte das Stop-Loss sehr eng bei 20,75 EUR setzen.

Quelle: Analyse E.ON

Technische Analyse Solarworld: vor Kursexplosion?


Die Aktie von Solarworld steht mit ihrem aktuellen Kurs bei rund 11,50 EUR knapp unter dem wichtigen Widerstand des 50,0% Retracement und bereitet sich auf einen Bruch der 12,- Euro vor. In meiner vorherigen Analyse vom 15.3.2011 habe ich schon angedeutet, dass Solar-Aktien fuer mich auch weiterhin keine Option fuer das Musterdepot darstellen. Wuerde man jedoch einzig und allein den Chart als Kriterium heranziehen, muesste man einen Schlusskurs ueber 12,50 EUR natuerlich als klares Kaufsignal auffassen und ein Anstieg bis rund 18,- EUR waere, technisch betrachtet, die logische Konsequenz.

Quelle: Analyse Solarworld

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