Archiv für August 2010
Neue Funktion: Kommentare zu Depotpositionen
Im Augenblick arbeite ich an einer Funktion, mit der man die eigenen Depotpositionen kommentieren kann, d.h. man kann mein-boersenspiel.de dann auch als trading-tagebuch nutzen. Über einen Schalter kann man festlegen, ob auch andere User diese Kommentare lesen können oder nicht. Diese Kommentarfunktion ist sehr hilfreich, wenn man Strategien testen will und dann schriftlich festhält, was am Kauf/Verkauf einer Position gut bzw. nicht so gut war. Aktuell ist die Funktion in einer Beta-Phase und man kann einfache Texte bis 32.000 Zeichen pro Eintrag hinterlegen.
Neue Funktion: Depotbestände per Mail.
Ab sofort werden die Depotbestände an die hinterlegte Mail-Adresse verschickt. Ich werde in den nächsten Tagen noch einen Schalter in den Optionen hinterlegen, mit dem man diesen Mailversand an- bzw. ausschalten kann.
Vermögen, das die Zeit überdauert
Für Tage oder für Jahre anlegen?
Wie legt man am besten Geld an? Diese Frage ist so alt wie die ersten Bankkonten und Spareinlagen. Doch “die beste Lösung” gibt es nun wirklich nicht. Denn nur der Einzelfall kann zählen: Der Beruf des Anlegers, sein absolutes Vermögen und seine Verpflichtungen weisen den richtigen Entscheidungsweg darauf, welche Kapitalanlagen sich konkret als ideal erweisen kann. Dennoch: Eine Frage stellt sich bei allen diesen Überlegungen gleichermaßen: Wie steht es mit den Zinsen?
Zwei extreme Beispiele der direkten Geldanlage unterscheiden sich in den Fristen: Die am kurzfristigsten kalkulierte Methode, nämlich das Tagesgeld, welches täglich verfügbar ist, bringt möglicherweise weniger Zinsen (ist auch von den Marktschwankungen abhängig), der Zinssatz hingegen bleibt derselbe auch über Jahre hinweg beim Festgeld, welches folglich zuverlässig, aber nicht verfügbar angelegt wird.
Wertobjekte, die gewinnen lassen
Leicht anders gelagert sind Immobilienfonds. Der Sparer erhält hier eine Beteiligung an einem Grundstück bzw. Gebäude und kann sich seinen Anteil täglich wieder auszahlen lassen. Dies gilt zumeist für den Typ des “offenen Immobilienfonds”, der in seinem Gesamtvermögen mindestens zehn Objekte trägt, die durch Mietzahlungen Rendite erwerben oder durch Renovierungen an Wert gesteigert werden.
Ein unbedingter Vorteil einer solchen Geldanlage ist die Steuerfreiheit. Wertsteigerungen bei Objekten in Deutschland werden nicht von der Steuer tangiert; Mieteinnahmen im Ausland auch nicht. Dies ist auch beim geschlossenen Typ dieser Geldanlage der Fall, welche sich jedoch nur auf ein einziges Gebäude bezieht und dann eben wörtlicherweise geschlossen wird.
Anleger sollen bei dieser Art Fonds täglich über ihr Vermögen verfügen können, deshalb werden dem Gesamtvermögen hier auch festverzinsliche Wertpapiere. Die Fondsreserven, die liquid sind, müssen mindestens fünf Prozent betragen, aber höchstens 49 Prozent. Sonst wird der Fonds geschlossen.
Wenn gleichzeitig sehr viele Anleger verkaufen wollen, ist dies ein vergebliches Handeln: Immobilien werden nicht so schnell verkauft, wie man Anteile verkaufen will: Deshalb wird das Vermögen eingefroren und überhaupt nichts kann an irgendjemanden ausgezahlt werden.
Die Gebäude werden nach der Risikostreuung eingekauft: Die 10 Objekte unterscheiden sich markant in ihrer Machart, ihrem Zweck, ihrer Rendite; wenn eine Art Immobilie marktungünstig wird, geschieht nur eine Panne im Fond und nicht zwei oder mehrere gleichzeitig. Berühmte Gebäude, die Teil solcher Fonds sind, sind in Den Haag das Haagse-Poort-Gebäude, in Lissabon das Almada Forum, in Brüssel das Radisson SAS Hotel. Jedenfalls bleibt festzustellen, dass Immobilienanlagen weltweit und für ein breites Spektrum an Anlegern attraktiv sind und bleiben.